Zusammenarbeit

Das Miteinander mit den Eltern, unserer Nachbarschaft, Kooperationspartnern und sozialen Diensten ist für unsere Arbeit unersetzlich. Denn nur gemeinsam können wir gesteckte Ziele erreichen!

Eltern

Eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen unseres Konzeptes ist das aktive Engagement der Eltern und ihre konstruktive Zusammenarbeit mit den Pädagogen und Mitarbeitern. Elternhaus und Schule bilden eine Erziehungsgemeinschaft und tragen gemeinsam Verantwortung für die Entwicklung der Kinder.
Die Eltern erhalten ein demokratisches Mitsprache- und Mitbestimmungsrecht in wesentlichen Schulangelegenheiten.

Regelmäßige Kontakte schaffen die Voraussetzung für ein vertrauensvolles Verhältnis und einen partnerschaftlichen Umgang. Die Pädagogen stehen den Eltern deshalb in festgelegten Sprechstunden oder nach Absprache für persönliche Gespräche zur Verfügung. Wir informieren sie nach Bedarf über die Entwicklung ihres Kindes bezüglich Leistungsstand und Sozialverhalten sowie über Inhalte des Unterrichts. Wir sind für Fragen und Anregungen der Eltern offen. Eltern können nach Absprache den Unterricht besuchen, um sich unmittelbar ein Bild von ihrem Kind während des Unterrichts, aber auch von den Inhalten und der Organisation unserer Arbeit zu machen.

Regelmäßig stattfindende Elternabende dienen dem Austausch von Informationen, der Planung von gemeinsamen Projekten und Schulfesten, aber auch dem Meinungsaustausch zu pädagogischen Fragen. Diese Zusammenarbeit kann in verschiedenen Arbeitsgruppen vertieft werden.

Eltern können berufliche und sonstige Kompetenzen einbringen und die Schule aktiv z.B. in folgenden Bereichen unterstützen: Mithilfe im schulischen Freizeitbereich z.B. Leitung von Arbeitsgemeinschaften, Übernahme von Einzelbereichen wie Bibliothek, Cafeteria u.a., Mitwirkung an Schul- und Unterrichtsprojekten, Schul- und Klassenfesten, Beteiligung an Unterrichtsgängen und Klassenfahrten.

Eine verstärkte Mitwirkung der Eltern fördert die gegenseitige Anteilnahme und Wertschätzung, weckt Verständnis für die unterschiedlichen Rollen und hilft, Konflikte zu vermeiden.

Arbeitsgruppen

Die Projektleitung arbeitet mit einer Gruppe interessierter PädagogInnen zusammen, die die Konzeptplanung der Schule begleitet und unterstützt.

In der Gründungsphase wird die Einrichtung von Arbeitsgruppen in folgenden Arbeitsbereichen von uns angestrebt:

  • Finanzen (Finanzplanung, Kalkulation, Sponsoring, Fundraising),
  • Rechtsgrundlagen (Gesetze, Anträge, Rechtsvorschriften, Verträge),
  • Öffentlichkeitsarbeit (Präsentation, Pressemitteilungen, Flyer, Homepage),
  • Elternmitwirkung (Info-Veranstaltungen in Kitas und Elternverbänden, Fragebogenauswertung, Rückmeldung, Elterngruppengründung),
  • Wissenschaftliche Begleitung (Kontakt, Weiterbildung, Impulse, Evaluation),
  • Standort (Sichtung der Standorte, Analyse, Bezirksstruktur, Funktionalität des Gebäudes),
  • Ausstattung (Mobiliar, Küche, Lernmaterial, Freizeit).


Der Projektleitung kommt neben der Beteiligung in den Arbeitsbereichen eine koordinierende Funktion zu. Sie übernimmt die Verantwortung, den Informationsrücklauf aus den Gruppen zusammenzufassen und für eine Vernetzung zu sorgen. Regelmäßige Treffen dienen dem Austausch und neuen Zielformulierungen.

Schulgremien

Die Schulgremien der Freien Humanistischen Schule sind nach den durch die Schulordnung für die Volksschulen in Bayern gesetzlich beschriebenen Rechten eingerichtet und tagen in regelmäßigen Abständen.

Zu den Gremien gehören:

  • HVD Bayern K.d.ö.R.
  • Schulleitung
  • Schulkonferenz Lehrer-Eltern-(Schüler)-päd. Mitarbeiter
  • Gesamtkonferenz – Teamsitzung – Fachkonferenz
  • Gesamtelternvertretung – Elternversammlung
  • Schülervertretung – Lerngruppen (Kinderrat)


Die Arbeitsstrukturen werden den aktuellen Erfordernissen angepasst. Folgende Tagungsrhythmen sind vorerst geplant:

  • Schulkonferenz (zweimal jährlich),
  • Gesamtkonferenz (vierteljährlich): Themen werden längerfristig miteinander verabredet und von Kleingruppen vorbereitet,
  • Teamsitzung (einmal wöchentlich): Besprechung bzw. Planung der Lerngruppenarbeit und von Projekten,
  • Fachkonferenz (vierteljährlich oder nach Bedarf): Planung und Abstimmung der inhaltlichen Gestaltung der einzelnen Fächer (Curriculum),
  • Gesamtelternvertretung (alle 6 Wochen): Themen werden über Elternversammlungen bzw. andere Elternkontakte gesammelt,
  • Schülervertretung (nach Bedarf): sammeln die Themen aus den Lerngruppen und vertreten die Interessen der Schüler.

Kooperation mit außerschulischen Partnern

Eine Schule braucht ein Netzwerk von Partnern. Es bietet Möglichkeiten der Kooperation, des Austausches von Erfahrungen und Anregungen, Unterstützung und Expertenwissen und darüber hinaus einen bedeutenden außerschulischen Erfahrungsbereich für die Kinder.

Wir benötigen Partner,

  • welche die Arbeit in der Schule wissenschaftlich begleiten, unterstützen und evaluieren (Ausbildungsinstitut des HVD: Humanistische Akademie Bayern, Humanistische Akademie Berlin, Schulforschungsprojekt der Abteilung Lebenskunde),
  • für den Austausch über schulische Profile und Organisationsformen (UNESCO-Projektschule, Partnerschulen in Deutschland),
  • die der Schule einen Interessenverband bieten und Raum, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren (Dachverband Freier Schulen, Junge Humanisten),
  • die mit der Schule bei thematischen Vorhaben zusammenarbeiten oder Unterstützung bieten (z.B. Umweltschutzverbände, Freizeit- und Sportvereine, Friedenszentren, Kindertagesstätten des HVD, Zeitzeugen, Dritte-Welt-Projekte, Präventionsbeamte der Polizei, Feuerwehr, etc.),
  • die der Schule Impulse bieten (Senioren, Künstler, Handwerker u.a.),
  • die die Schule in psycho-sozialen Fragen beraten können (Jugendamt, Sozialamt, Psychologen).

Humanistische Grundschule

  • Ansprechpartner/-in:
    Dipl.-Sozialpäd. (FH), M.A.
    Ulrike
    von Chossy
    Waldstraße 62
    90763
    Fürth
    0911 / 37 66 83 3 – 0
    0176 / 80281165
    0911 / 37 66 83 3 – 9
    info@humanistische-schule.de